Zur Zeit werden nur sehr wenig Bodenseefelchen gefangen.

Beim Kretzer und Hechtfang läuft es genauso schlecht. Wir hoffen auf ein schönes Frühjahrswetter, damit die Fische aus der Winterruhe erwachen und sich wiederfangen lassen. Da helfen nicht einzelne warme Tage, sondern mal eine längere schöne Zeit ohne Nachtfrost.

 

Info: Im vergangenen Jahr haben wir Bodenseefischer um rund 26 % weniger Fisch gefangen als im Vorjahr !!!

Dies bedeutet wiederum ein Fangrückgang im ohnehin niederen10-Jahresmittel um 38 % !!!!!

Solche Zahlen muß man sich auf "der Zunge" zergehen lassen.

 

Details: Blaufelchen - 48 % !!!!!!

                Kretzer - 65% !!!!!!!

                Aal - 20% !!!!!!!

                Zander -40% !!!!!!!

                Brachsen - 76% !!!!!!

 

Dies sind nur einige der wichtigsten Fischarten, ledeglich der Fang von Seesaiblingen steigt im Laufe der letzten Jahre an, was auf die intensiven Besatzmaßnahmen der Fischbrutanstalt Langenargen unter der Leitung des Fischwirtschaftsmeisters Eckhard Dossow zurückzuführen ist.

Solche deutlichen Zahlen erklähren, warum häufig in unserem Fischhaus Löwenzunft Überlingen nur wenig Bodenseefisch aus eigenem Fang zu finden war.

 

Uns Fischern bleibt momentan nur die Hoffnung auf besser Zeiten in denen die Fische mehr Futter finden und gut abwachsen.

 

Es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, daß der See nicht überfischt ist!!!!

 

Das Problem ist eindeutig: Mit einem Phosphat-Gehalt von mittlerweile unter 8% ist ein ausrechender Zuwachs nicht mehr zu erreichen. Langfristig benötigen wir einen höheren Phosphatgehalt um die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Fischereibetriebe zu sichern!!!!

 

Wir alle wollen keinesfalls einen "dreckigen" See wie damals in den 70-er Jahren, aber der Nährstoffgehalt in einem für alle verträglichen Maß (ca. 14%) ist einfach notwendig für die ganze schöne Bodenseeregion.

 

Bald gibt`s wieder Neuigkeiten

 

Andreas Knoblauch Fischermeister 02.04.07


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